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Trotzdem blühen

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Gott hat das Leben in uns hineingelegt

Er ist ein Gott des Lebens.

vergl. Mk 12,27

Wenn wir auf die weltpolitische Lage schauen, die Nachrichten von Kriegen in der ganzen Welt, von Katastrophen und Notlagen manchmal sogar sehr in unserer Nähe, ist es kaum verwunderlich, wenn Menschen Angst haben und hoffnungslos sind. Da scheint es manchmal verwegen, wenn man sich am Frühling freut und das Leben genießt. Da fragen sich Menschen, ob es denn gerecht ist angesichts so vielen Leides, wenn es mir gut geht. 

Wir Christen feiern noch immer Ostern. Wir feiern Jesu Sieg über den Tod, wir feiern das Leben. In einem Osterlied heißt es: "Befreit sind wir von Angst und Not, das Leben hat besiegt den Tod: der Herr ist auferstanden", und: "Das ist der Tag, den Gott gemacht; das Leben ward uns neu gebracht: der Herr ist auferstanden." 

Wir leben in einer Welt des Todes - der Tod ist trotz Jesu Auferstehung nicht weg. Wir haben noch immer Leid, Gewalt und Not. Und genau deshalb ist es wichtig, dass wir trotzdem blühen. Dass wir da, wo wir sind das Leben leben. Der Frühling führt es uns sehr eindrücklich vor: es blüht, wo es nur kann - obwohl es sein könnte, dass nochmals Frost kommt. Blühen - Leben - ist eine Vorschussvertrauensangelegenheit. Doch wo wir blühen und wirklich zum Leben kommen, da können wir uns auch für das Leben einsetzen. Weil es lebenswert ist. Weil wir an einen Gott des Lebens glauben. Weil wir aus einem Gott des Lebens leben.

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Sonntag, 19. April 2026